Seidentücher und -schals

Auf dieser Seite zeige ich Seidentücher und -schals aus meiner Werkstatt in unterschiedlichen Techniken.

 

Aquarell-Technik

Mein Erstlingswerk in einem Seidenmalkurs der VHS. Eine sumpfige Landschaft bei Sonnenuntergang. Die helleren Farben sind nass in nass aufgetragen.

Gutta-Technik

Gutta wird zum Begrenzen der einzelnen Farbfelder verwendet. Die Flächen, die mit Gutta bemalt werden, bleiben später weiß. Das Motiv des kleinen Tuches (28 x 28 cm) ist nach einem Foto in Perlen-Prospekt eines Juwelierladen entstanden, für das große Motiv mit den Wellen (90 x 90 cm) hatte ich eine Vorlage aus einer Bastelmappe.

Das kleine Tüchlein (28 x28 cm) war ein Test für das Malen mit Gold-Gutta, ich habe das Motiv ohne Vorlage Freihand gezeichnet. Das Orchideen-Motiv auf dem Schal (120 x 45 cm) habe ich selbst entworfen, auch hier ist die Gutta goldfarben, um dem Schal eine edle Note zu geben.

 

Bei diesem Tuch (90 x 90 cm) war das Motiv schon mit Gold-Gutta vorgedruckt, es stammt von der Künstlerin Ute Patel-Missfeldt, die farbliche Gestaltung ist von mir.

Sternzeichen

Orchidee

Dschungel

Auch diese drei Nicki-Tücher (55 x 55 cm) hatten bereits vorgedruckte Motive, die man dann nach eigenen Vorstellungen farblich gestalten kann.

Da jedoch beim Falten und Tragen der Tücher von dem Motiv leider nicht mehr viel sichtbar ist, habe ich auch abstrakte Motive gestaltet.

Folien-Technik

Eine für den Anfänger geeignete Technik ist die Folien-Technik. Das Tuch wird auf eine große Plastikfolie im feuchten Zustand in Falten gelegt und anschließend mit Farbe betupft. An den tiefsten Stellen der Falten sammelt sich die Farbe beim Trocknen und ergibt die Linien.

Salz-Technik

Das Muster dieses Tüchleins (28 x 28 cm) ist durch Aufstreuen von Brezelsalz entstanden, die Linien sind silberfarbige Gutta.

Technik mit Ausbrennerstoffen

Die zwei Schals rechts im Bild (140 x 32 cm) werden nicht bemalt, sondern in Farbe getaucht, da der Stoff aus zwei Anteilen besteht. Die Basis ist Seide und die Muster bestehen aus samtiger Viskose, daher ergeben sich auch die unterschiedlichen Farbtöne. Der schmale Schal (130 x 26 cm) links wurde von Hand bemalt um die farbigen Streifen zu erzielen.

Nass-Trocken-Technik

Bei dieser Technik wird der neue Farbstreifen auf bereits getrocknete Farbe aufgebracht, so dass sich die typischen Trocknungsränder bilden. Das Tuch (55 x 55 cm) links ist in Türkies-Blau-Lila, das rechts nur in Türkies und Blau gestaltet.

Naß in Naß-Technik

Diese drei Chiffon-Schals (180 x 45 cm) haben in der Mitte jeweils einen hellen Streifen, wo die Seide mit Wasser durchfeuchtet wurde um ein sanftes Vermischen der Farbtöne zu erzielen. Beim rechten Schal wurde noch etwas kräftigere Farbe eingetupft.

Stempel-Technik

Tuchgröße 55 x 55 cm.

Für diese dekorative Technik benötigt man Stempel und Stoffmalkreiden. Die Stempel werden unter die Seide gelegt und mit Stoffmalkreide die Linien des Stempels durchgerieben und durch Föhnen fixiert. Anschließend wird das Tuch/der Schal (180 x 45 cm) mit Seidenmalfarbe eingefärbt. Diese Technik wirkt am schönsten mit hellen Farbtönen, sonst überlagern die Seidenmalfarben die der Muscheln.

Druck-Technik

 

Zwei Herren-Krawatten: Das Ensemble mit Einstecktuch ist in Salz-Technik gestaltet. Die Krawatte rechts ist in einem Abdruck-Verfahren entstanden. Die Köpfe des Augustus werden auf weißem Papier spiegelverkehrt ausgedruckt, ausgeschnitten und auf die Krawatte gelegt. Dann wird die Papierrückseite mit Aceton eingerieben und das Motiv überträgt sich auf die Krawatte.