Cavalluna "Legende der Wüste" in Göttingen, 30. April 2022

Tickets zu dieser tolle Pferdeshow bekam ich am Weihnachtsfest vor zwei Jahren von meinem Mann geschenkt. Die Show wurde wegen Corona um zwei Jahre verschoben.

 

Hier ein kurzer Abriss der Geschichte, Originalzitat von Apassionata: "Legende der Wüste“ nimmt die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise durch den Orient: Die schöne Wüstenprinzessin Samira wird mit einer unglaublichen Aufgabe betraut – sie muss ihr Volk vor den Machenschaften ihres bösen Cousins Abdul bewahren und das Geheimnis um die sagenumwobenen Amazonen der Elemente lüften. Ob es ihr gelingen wird, all das zu retten, was ihr lieb und teuer ist? Erzählt wird die Geschichte um die „Legende der Wüste“ in einem kleinen, holländischen Dorf namens Grachtenbrook. Hier besucht der Eselbesitzer und Großvater Nathan seine fröhliche Enkelin Nita und weiht sie ein in die geheimnisvolle Geschichte…"

Bei der Krönungszeremonie wird die Wüstenprinzessin Samira, gespielt von Pferdetrainerin Kenzie Dysli, von ihrem Cousin Abdul (Filipe Fernandez) gefangen genommen und eingesperrt.

 

Bartolo Messina und seine Mini-Shetland-Ponys.

 

In einer Höhle erzählen die alten Wandmalereien Samira die Geschichte vom ewigen Kampf des Guten gegen das Böse. Auf der Bühne werden die Malereien zum Leben erweckt, geheimnisvoll leuchten Pferde und Reiter im Dunklen.

Um das zu retten, was ihr lieb und teuer ist, muss Prinzessin Samira das Geheimnis der sagenumwobenen Amazonen lüften.

Das Bühnenbild für die Amazone des Windes, Giulia Giona. Die glänzenden Flügel der Reiterin sind mit transparenter Gase bespannt, die hinter der Reiterin herweht.

  

Das Bühnenbild für die Amazone des Feuers, Sofia Bacioia. Feuerkörbe werden von schwarz gekleideten Personen auf und ab bewegt und erzeugen feurige Säulen.

Das Bühnenbild für die Amazone des Wassers, Dajana Pfeifer. Eine dünne blaue Seidenplane bedeckt den Hallenboden und ist ständig in Bewegung.

Das Bühnenbild für die Amazone der Erde, Amalia Ruscone. Feiner Sand rieselt von der Decke.

 

   Die wunderschöne Freiheitsdressur von Bartolo Messina mit zehn Pferden, darunter ein Barockpinto, ein Welsh-Pony, ein niederländisches Warmblut, ein Friese, drei Lusitanos, ein Andalusier, ein Araber sowie eine Appaloosa-Stute sind mit dabei (auf den beiden Bildern sind noch nicht alle Pferde in der Arena).

Waghalsige Trickreiter als fabelhafte Wesen in der Wüste präsentieren spektakuläre Stunts auf, an und unter ihren Pferden.

Ungarische Post mit Diego Giona.

 

  Im letzten Kampf versucht Samira gänzlich verhüllt in ihren Hofstaat einzureiten, wird aber sogleich von den königlichen Reitern in eine wilde Verfolgungsjagd verwickelt. Als Abdul dazu stößt, ziehen sich die Reiter zurück und ein nervenzerreissender Zweikampf beginnt.

Mithilfe der vier Amazonen des Feuers, des Windes, des Wassers und der Erde gewinnt Prinzessin Amira den Kampf und das Gute siegt über das Böse.

Es war wieder eine ganz wunderbare Cavalluna mit wunderschönen Bühnenbildern, aufwändig gestalteten Kostümen, tollen Pferden und Reitern nach so langer Pause. Es war alles so mitreißend, dass man die jetzt freiwillige Maske im Gesicht komplett vergessen konnte!

Eure Sabine Ludwig-Biastoch